Die merkwürdigen Wahrheiten eines ordenskundlichen Redakteurs

Am 16. September 2013 habe ich Kritik in einem Offenen Brief am Umgang des OuE-Redakteurs mit Neuerscheinungen der Ordensliteratur im Allgemeinen und mit einem meiner Titel im Besonderen geübt. Er stieß sich vor allem an meinem angeblichen Ton gegenüber „Andersdenkenden“.  Amüsant, so etwas ausgerechnet aus dem Mund von Jemand zu hören, über den das „Wiesbadener Tagblatt“ am 14. November 2012 urteilte: Bekannt war er zudem für seine bisweilen polemischen Angriffe auf den politischen Gegner.

Quasi als Antwort verkündete er eine Woche später auf der JHV, die Meinung des Vereins artikulierend, dass es Literatur gibt, über die „Orden und Ehrenzeichen“ bewusst nicht informiert. Bis zu diesem Zeitpunkt befand sich seit zweieinhalb Jahren ein an die OuE-Redaktion adressiertes Rezensionsexemplar in der Bibliothek von Dr. Spath. Auf der Veranstaltung am 21. September in Celle behauptete er, den fraglichen Titel zwischenzeitlich an die Vereinsbibliothek (Uni.Bib. Bayreuth) abgegeben zu haben.

Doch in der 27. KW 2014 erklärte die Bibliothek in Bayreuth auf Anfrage, sie habe dieses Buch nicht in ihrem DGO-Spezialbestand. Seit der von Dr. Spath auf der JHV in Celle abgegebenen Erklärung waren zwischenzeitlich neun  Monate verstrichen. (sic!)

Der zu diesem Widerspruch befragte DGO-Präsident erklärte lapidar am 10. Juli 2014: Laut Aussage von Herrn Dr. Spath befindet sich das Buch noch bei ihm und wird demnächst an die Bibliothek gesendet.

 

 

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