v. Halász: Deutsche Kampfmesser, Band I – Nachtrag

Band I, Ergänzungen und Berichtigungen – Stand Februar 2017

Seite 19, Nr. 1:

Wurde (noch) 1936 von Hauptfeldwebel August Sengeisen, Stab Pionier-Bataillon 6 Minden, im Dienst getragen.

Seite 22, Nr. 4:

Es sind Dolche bekannt deren Griffe mit Messingnieten zusammengefügt wurden. Terztseitig DRGM. Quartrtseitig DEMAG-Duisburg im Kreis.

Seite 27, Nr. 9:

Ein weiteres identisches Stück mit gleicher Klingenätzung konnte ermittelt werden. Weiterer Hersteller: Hermann Konejung Hammer & Schlaegel Solingen, längs zur quartseitigen Klinge in drei Zeilen untereinander. Dito Krone und Daniel Herder Ohligs Solingen.

Seite 28: wie Nr. 10:

Ohne Abzeichen aber Hersteller LUNA WERK Solingen mit Wortmarke LUNA und Bildzeichen Vollmond mit vier Sternen.

Seite 30, Nr. 12:

Böker & Co SOLINGEN auch längs zur quartseitigen Klinge eingeprägt. Weitere Hersteller: PAUL GOERTZ Berlin. Wortmarke im Oval RASANT. Darunter Gesetzlich Geschützt. Dito Müller & Schmidt. Längs zur quartseitigen Klinge Bildzeichen und MARKE PFEILRING. Die drei Stiftniete wie Seite 45, Nr. 27:.

Seite 35, Nr. 17:

Glatte Holzgriffschalen zwei Stiftnieten und Lederscheide wie z.B. Nr. 107.

Seite 36, Nr. 18:, Hersteller G. Felix Solingen Bildzeichen in Form eines Ledermessers. Gleicher Eisengriff , 3 mm länger, 1 mm stärker. Angel durch einen Querniet. Mittig bei der zweiten Raute von unten im Griff befestigt.

Seite 37, Nr. 19:

ACS mit Waage quartseitig auf der Fehlschärfe oder aber längs zum Klingenrücken.

Seite 39, Nr. 21:

Griffschalen auch mit drei Nieten befestigt. Auch Hersteller längs zur quartseitigen Klinge. Senkrechte Krone und in zwei Zeilen untereinander dahinter: Daniel Herder Ohligs Solingen.

Seite 42, Nr. 24:

Identischer GD, aber alle Metallteile vernickelt, quartseitige Griffschale gestempelt mit BEYH, Buchstaben 9 mm hoch, Kürzel unbekannt.

Seite 43, Nr. 25:

Auch mit s-förmig geschwungenem Parierstück.

Seite 44, Nr. 26:

Es sind mehrere Exemplare mit gotischer Abnahmepunze C, quartseitig auf der Fehlschärfe, bekannt geworden.

Seite 47, Nr. 29:

Griff, Klinge und Hersteller wie abgebildet, Parierstück aber wie Seite 54, Nr. 36.

Seite 54, Nr. 36:

Weiterer Hersteller Weyersberg Kirschbaum & Co Solingen.

Seite 62, Nr. 44

Hersteller G. Felix Solingen

Seite 64, Nr. 46:

Hersteller Ernst Busch Solingen.

Seite 70, Nr. 52:

Weiterer Hersteller Weyersberg Kirschbaum & Co.

Seite 74:  Nr. 56:

Mit 1914-1916 auf der Klinge, 52 Zähne und Kerbe im Parierbügel wie Nr. 55: und Nr. 58:. Auch mit glatten Griffschalen und jeweils drei eingelassenen Unterlegscheiben um die Stiftnieten.

Seite 77, Nr. 59:

Auch ohne Rückensäge und ohne Klingenbeschriftung.

Seite 78, Nr. 60:

Auch mit ausgeschliffener Säge im Einsatz.

Seite 81, Nr. 63:

Ferdinand Esser – Elberfeld.

Seite 102, Nr. 76:

Hersteller Gottlieb Hammesfahr Solingen.

Seite 109, Nr. 83:

Hersteller E. Pack & Söhne Solingen und Bildzeichen.

Seite 111, Nr. 85: bis Seite 113, Nr. 87:

Alle GD dieses Typs auch mit verschiedenen Knäufen, Griffschalen und Griffschalenbefestigungen sind mit der Flachätzung wie S. 112, Nr.86 versehen. Nach 1918 auch andere Motive, teils in Tiefätzung. Hersteller Gebr. Rauh Solingen*.

Seite 112, Nr. 86: Knauf wie Seite 113, Nr.87:

Griff aber schwarz gespritzt, sonst identisch. Hersteller Gebr. Rauh Solingen*.

Seite 113, Nr. 87:

Griff schwarz gespritzt. Parierbügel abgebrochen.  Fehlschärfe mit Hakenkreuz wie Seite 114, Nr. 88:. Verwendung Dito Hersteller Gebr. Rauh Solingen*.

Seite 114, Nr. 88:

KEIN Unikat! Verwendung durch Angehörigen des Rahmenpersonals der SCHUMA möglich, ebenso frühe SA. Hersteller Gebr. Rauh Solingen*.

Seite 117, Nr. 91:

Weiterer Hersteller Pack Ohliger & Co Solingen. Bildzeichen Schmied und P O & Co.

Seite 129, Nr. 102:

Ein Klingenhersteller: Herm. Konejung Solingen.

Seite 131, Nr. 104:

Ein Klingenhersteller: Herm. Konejung Solingen und Bildzeichen Brille.

Seite 132, Nr. 105:

Kommt auch mit vernickelter Klinge vor.

Seite 135, Nr. 108:

nur mit dreizeiliger, quartseitiger Inschrift: G. EBERHARDT / HOFLIFERANT / WIESBADEN.

Seite 145, Nr. 116:

Hermann Konejung Hammer & Schlägel Solingen.

Seite 150, Nr. 123:

Bei dieser Ausführung befindet sich auf dem Griffring quer quartseitig die Stempelung GES.GESCH., Weiterer Klingenhersteller J. A. Henckels Zwillingswerk Solingen und Bildzeichen Zwillinge auf der terzseitigen Klingenfehlschärfe.

Seite 155, Nr. 128:

Ortblech auch schwarz gespritzt.

Seite 158, Nr. 131:

Weiterer Messerhersteller Gebr. Rauh Solingen*, J. H. Becker Solingen, auch Stahlblechscheiden mit schwarzer Beriemung und Griffschlaufe mit Dornschnalle. An bekannter Stelle auch Beschriftet mit Namen des Einzelhändlers GEBR. MÜLLER, darunter  STUTTGART.

Seite 162, Nr. 135:

Gebr. Rauh Solingen*.

Seite 163, Nr. 136:

Anton Wingen jr. Solingen. Rupprecht = Kronprinz von Bayern verschiedene Messertypen mit dem Spruch vorhanden.

Seite 164, Nr. 137:

Ferdinand & Wilhelm Helbig Steinbach Kreis Meiningen. Scheidenpatent vom Juli 1915. Weitere identische Scheide blank ohne Arretierung mit Einprägung DRGM 99595. Klinge beschriftet wie Nr. 138.

Seite 165, Nr. 138:

Dito Seite 164, Nr. 137.

Seite 167, Nr. 140:

Anton Wingen jr. Solingen.

Seite 170, Nr. 143:

Gebr. Rauh Solingen*

Seite 172, Nr. 145:

Hersteller Anton Wingen jr. Solingen. Produktname „Fliegerdolch“. Es gibt auch  Exemplare mit vor dem vernickeln Fabrikmäßig ausgeschliffenem Sägerücken. Weiterer Hersteller auf der Klinge Engelswerk Solingen Foche.

Seite 181, Nr. 149:

Korrekt = Waffenfabrik Paul Weyersberg & Co. Solingen. Weiterer Hersteller F & A Helbig, Steinbach, Kr. M. Wortmarke = Gaefler. LW-Abnahme auf der quartseitigen Klinge über der Herstellerätzung.

Seite 182, Nr. 150:

Es sind Klingen mit Ätzung des Herstellers = R.B.Nr.0/0561/0020 = Paul Weyersberg quer zur quartseitigen  Klingenlänge bekannt. Hier der Hersteller = R.B.Nr.0/0561/0019 = SMF (S als LW-Abnahmestempel  oder als Hersteller?) auf dem Aufreiber.

Seite 185, Nr. 152:

Ausführung mit industriell vernieteten Hirschhorngriffschalen bekannt, ohne Abnahmepunze.

Seite 186, Nr. 153:

Diese KM-Ausführung wurde in 1942 gefertigt bzw. war schon im Einsatz bei der Truppe. Beweis eine Patentanmeldung mit anderem Bezug, vom 16. Mai 1942.

Seite 188, Nr. 155:

Auch W als Marke auf der terzseitigen Fehlschärfe.

Seite 189, Nr. 156:

Gleiche Ausführung wurde auch von der Firma Carl Gustav Spitzer Solingen hergestellt. Bildzeichen: Löwe mit erhobener rechter Pranke und erhobenem Schweif. Weiterer Hersteller: Christians (Werk) Solingen, Bildzeichen: Gabel V.r.n.l. Dreizeilig auf der terzseitigen Fehlschärfe.

Seite 190, Nr. 157:

Gleiche Ausführung wurde von Original Eickhorn Solingen mit Bildzeichen, nach hinten schauendes Eichhörnchen, gefertigt. Weiterer Hersteller fnj = Alexander Coppel Solingen.

Seite 191, Nr. 158:

Quer auf der quartseitigen Fehlschärfe, dreizeilig Bildzeichen Gabel CHRISTIAN SOLINGEN.

Seite 197, Nr. 164:

Hersteller = R.B.Nr. 0/0878/0018 = Anton Wingen Jr.

Seite 198, Nr. 159:

Auch mit rundovaler Aluminiumparierstange.

Seite 203, Nr. 170:

Es ist ein Puma-Messer mit dieser Parierstange und der Klinge vom Puma-Messer auf Seite 204, Nr. 171: bekannt geworden, das auf der terzseitigen Fehlschärfe der Klinge die Einprägung, untereinander: 1a GUSSTAHL  PUMA  SOLINGEN trägt.

Seite 211, Nr. 178:

Auch mit Griffschalen aus Buchenholz.

Seite 213, Nr. 180:

Es sind zwei nicht aufpflanzbare Varianten bekannt geworden: I. schwarze Ganzmetallausführung mit gerippten Griff und gerader Federklemme; II. orangenfarbene glatte Kunststoffgriffschalen und abgewinkelter Federklemme. Beide von Eickhorn. Jeweils mit Werkzeug im

Griff.

Seite 221, Nr. 185:

Griff und Hersteller identisch. Raute, Klinge mit Devise und Scheide wie HJ-Messer, aber ohne RZM-Marke. Herstellung vor 1934.

Seite 222, Nr. 186:

Identische Waffe mit terzseitiger HJ-Raute in der Griffschale ohne RZM-Marke, vor 1934.

Seite 231, Nr.195:

Scheidenmaterial pressgeprägtes Spaltleder

Seite 237, Nr. 198:

Metallkopf auch mit MfS gestempelt.

Seite 242, Nr. 203:

Koppel- und Griffschlaufe auch aus Dederon, Baumwolle oder gemischtes Material.

Seite 247, Nr. 204:

Rückzug der TL 7340-007 ohne Ersatz am 21. Dezember 1971.

Seite 253, Nr. 210:

Hersteller Fa. Hans Schulze OHG Koblenz. Letzte Bestellung Oktober 1970. Weiterer Hersteller PUMA Solingen. AES = Arthur Evertz Solingen. Als „Arbeitsmesser“ von 1973 bis Ende der 1970-er Jahre bei der GSG 9. Abgelöst durch das östr. Feldmesser 78 von Glock in schwarz und olivgrün.

Seite 254, Nr. 211:

Parallel zu Nr. 210: von 1973 bis heute bei der GSG 9.

Seite 264, Nr. 218:

Eisernes Kreuz = muß heißen Verdienst-Kreuz für Frauen und Jungfrauen.

Seite 264, Nr. 218:

Weiteres Messer mit seitlicher Inschrift: SOLDATENMESSER. Längs am terzseitigen Griffrücken, über der Griffschale. DRGM auf dem Rohrdeckel über der Messerklinge. Hersteller JW = Edmund Jansen & Weck  Höhscheid bei Solingen.

Seite 267, Nr. 221:

Muß heißen = J. E. DITTERT & Co Neustadt in Sachsen.

Seite 271, Nr. 225:

Auch mit Wortmarke SOLDATENFREUND von Heinrich Kaufmann Söhne auf dem Griffrücken bekannt. Wie Ausführung Seite 27, Nr. 226: mit Klingenbeschriftung jeweils über Fehlschärfe. Terz quer = FOREIGN und quart = Bildzeichen Nr. 21877 von 1897 – bekröntes Wappenschild mit dreiblütiger Tulpe.  Fehlschärfe Terz SOLINGEN. Quart MERCATOR.

Seite 277, Nr.231

lateinisch Mercator = deutsch Kaufmann  K55K  = Kaufmann/Hausnummer/Katze (letzte K gespiegelt)

Seite 278, Nr. 232:

Griffrückenbeschriftung identisch. Quartseitige Fehlschärfe dreizeilig Hersteller FRIEDRICH HARTKOPF SOLINGEN.

Seite 282, Nr. 236:

Hersteller H. Böker & Co, Solingen und Bildzeichen. Ebenfalls quartseitig auf der Klinge Gravur = Sommeschlacht/Weihnachten 1916/F. L. A.  17.

Seite 285, Nr. 239:

beschriftet mit R. G. SOLINGEN. (Robert Giersch?)

Seite 283, Nr. 237:

Hersteller Wilhelm Schmolz & Co Solingen.

Seite 284, Nr. 238:

Hersteller Friedrich Emde Solingen.

Seite 285, Nr. 239:

Griff auch schwarz gespritzt.

Seite 291, Nr. 245 und Seite 292, Nr. 246:

Hersteller Gebr. Heller Marienthal/Thüringen.

Seite 293, Nr. 247:

Hersteller VEB Maniküre und Werkzeuge Steinbach-Hallenberg DDR.

Seite 294, Nr. 248:

Wurde auch ohne EVP-Einprägung produziert.

Seite 295, Nr. 249:

Klingenstärke : 2 mm.

Seite 297, Nr. 251:

Weiterer Hersteller Firma Wittgens Solingen Wortmarke.

Seite 298, Nr. 252:

Längs zum quartseitigen Klingenrücken die Einprägung in zwei Zeilen: OFW 85 BUND und die NSN 5110-12-120-0816. Klingenniet plan geschliffen. OFW 75 mit glatten, olivgrünen Kunststoffgriffschalen mit zwei Messingnieten befestigt.

Seite 236:

im Text richtiges Modell WZ. 1953.

*nach Katalog 1918/19 Gebr. Rauh

 

besucherzaehler-counter

Dieser Beitrag wurde unter Blankwaffen, Bücher, Uniformierung abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar