Das Heldenmädchen von Lüneburg – Johanna Stegen

Im März 1813 begann in Preußen der Kampf gegen die französische Besetzung. Die bis 1815 andauernden Kämpfe gegen den Despoten Napoleon, zusammen mit den Verbündeten Russland und Österreich, sind als die Befreiungskriege in die Geschichte eingegangen.
Das erste größere Gefecht gab es am 2. April 1813 in Lüneburg, mit dem – zunächst kurzfristig – die seit einem Jahrzehnt währende Knechtschaft ein Ende fand. Hierbei tat sich die damals 20-jährige Johanna Stegen hervor. Genau 400 Jahre später (wörtliches Zitat), so die Lokalzeitung „Landeszeitung“ (Nr. 64, 16.3.2013, S. 6), möchte die Stadt Lüneburg an dieses Ereignis nicht offiziell erinnern. Hierzu der Stadtsprecher Daniel Steinmeier: Die Stadt ist sich der Geschichte Johanna Stegens bewusst. Allerdings hat sie gerade erst 50 Jahre Elysée-Vertrag und die Aussöhnung mit Frankreich gefeiert – da passt es nicht, an 1813 zu erinnern. (Zitiert nach der „Landeszeitung“, Nr. 75, S. 4).
Für dieses Gefecht sind die allerersten Eisernen Kreuze verliehen worden.

 

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