Auf ein Wort, Herr Dr. Spath!

Oder die merkwürdigen Gepflogenheiten eines ordenskundlichen Redakteurs
Aus der Praxis von vier Jahrzehnten als Verleger und Redakteur der Zeitschrift MILITARIA kann ich versichern, dass es übliche Praxis ist, Bücher für Rezensionen unaufgefordert zu versenden oder zu erhalten. Völlig anderer Ansicht in dieser Frage ist der Redakteur von „Orden und Ehrenzeichen“, der seine Unprofessionalität bereits in der Vergangenheit bewiesen hat. (Siehe seine Hilflosigkeit im Umgang mit dem Urheberrecht.)
Auf  eine von mir an Dr. Spath gerichtete E-Mail, Zitat:
an die OuE-Redaktion zu Ihren Händen wurde am 8. Januar 2011 ein Rezensionsexemplar „Das Blockadebrecherabzeichen“ geliefert. Bis heute ist offensichtlich in OuE keine Besprechung erfolgt. Erbitte zeitnah Auskunft, ob und wann dies noch vorgesehen ist.
Mit freundlichen Grüßen

kam nach 18 Tagen und einer zwischenzeitlichen Erinnungsmail die Antwort, dass er keine Notwendigkeit gesehen [hat] zu reagieren, weil unaufgefordert und ohne Absprache und ohne Kommentar zugeschickt. Letzteres wird in Abrede gestellt, da wie im Verlagswesen üblich, Besprechungsexemplaren ein sogn. „Waschzettel“ beigefügt wird. Selbst wenn letzteres vergessen worden sein sollte, so ist jedem Redakteur klar (Ausnahme: Dr. Spath), warum ein Verlag ihm eine Neuerscheinung zusendet. Auch ist es in Redaktionen bei Platz-, Zeit- oder Autorenproblemen üblich, entsprechende Titel zu retournieren. Doch offensichtlich hat der OuE-Redakteur dieses Exemplar lieber als kostenlosen Zugang seiner Privatbibliothek einverleibt.
Viel wichtiger für die interessierte Öffentlichkeit ist seine Aussage, eine Rezension ist nicht vorgesehen. Er will nicht den Ton akzeptieren, den Patzwall gegenüber „Andersdenkenden“, also Autoren die anderer Meinung sind, einschlage[]. Dies entspricht nicht meinem Verständnis von guten wissenschaftlichen Arbeiten.
Hierzu ist anzumerken, meine Beiträge haben niemals wissenschaftlichen Anspruch erhoben, auch befasse ich mich nicht mit Meinungen, sondern setzte mich mit (unwahren) Fakten in der Fachliteratur auseinander, wie in dem eingangs genannten Werk.
Dr. Spath informiert die Vereinsmitglieder nicht über ordenskundliche Neuerscheinungen, was eigentlich zu seinen Aufgaben gehört, wenn sie keinesfalls seinem Verständnis von gutem wissenschaftlichen Arbeiten entsprechen. Ich nenne diese Auffassung bzw. Tätigkeit Zensur.
Offensichtlich hat der Wissenschaftler Dr. Spath grundsätzlich Probleme mit „Andersdenkenden“, auch aus der DGO. Es gibt nicht nur einen Autor, der seine Umgangsformen beklagt.

Jeder kann es nun nachlesen, in der eingangs zitierten Mail schlägt sich leider auch wieder mein „unakzeptabler Ton“ nieder, urteilt der OuE-Redakteur.

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3 Kommentare zu Auf ein Wort, Herr Dr. Spath!

  1. dr Husen sagt:

    auch ich habe mehrfach meine nicht immer angenehmen, fehlende konzilianz, Erfahrungen mit Herrn Spath machen dürfen, gruß dr husen

  2. Klaus D. Patzwall sagt:

    Auf der JHV der DGO am 21.9.2013 hat er seine Rezensionspraxis erläutert. Den von Dr. Spath als unwürdig zur Vorstellung in OuE eingestuften Titel „Das Blockadebrecherabzeichen“ hat er, so seine Erklärung bei dieser Gelegenheit, an die von der Universitätsbibliothek Bayreuth betreute Vereinsbibliothek abgegeben. Der dortigen Katalogbeschreibung ist zu entnehmen (Stand 16.12.2013), die selbständigen Veröffentlichungen sind vollständig erfasst. Doch der strittige Titel ist im Katalog nicht gelistet.

  3. admin sagt:

    Bemerkung:

    Bis zum 25. Juni 2014 ist der Titel "Das Blockadebrecherabzeichen" im Katalog der Uni Bayreuth nicht gelistet!

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